Dr. Simone Strohmayr, MdL - Kinderrechte müssen in Bayern Realität werden!
Simone Strohmayr > für eine lebendige Zukunft

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Kinderrechte müssen in Bayern Realität werden!

Die UN-Kinderrechtskonvention wird am 20. November 20 Jahre alt. Auch die Bundesrepublik Deutschland hat das 54 Artikel umfassende Dokument unterschrieben und sich damit verpflichtet, diese Rechte für alle Kinder in Deutschland Lebenswirklichkeit werden zu lassen. Doch zwischen Absicht und Realität besteht auch im Freistaat immer noch eine große Kluft, ist sich Dr. Simone Strohmayr, SPD-Mitglied der Kinderkommission im Bayerischen Landtag, sicher.

 

Die UN-Kinderrechtskonvention wird am 20. November 20 Jahre alt. Auch die Bundesrepublik Deutschland hat das 54 Artikel umfassende Dokument unterschrieben und sich damit verpflichtet, diese Rechte für alle Kinder in Deutschland Lebenswirklichkeit werden zu lassen. Doch zwischen Absicht und Realität besteht auch im Freistaat immer noch eine große Kluft, ist sich Dr. Simone Strohmayr, SPD-Mitglied der Kinderkommission im Bayerischen Landtag, sicher. Sie fordert daher, Kinderrechte in der Bayerischen Verfassung noch stärker zu verankern.

„Kinder haben ein Anrecht auf einen Sitzplatz im Schulbus. Sie haben ein Anrecht, im Falle einer Scheidung der Eltern nicht zum Spielball der Justiz zu werden, und sie haben ein Anrecht, vor Gewaltvideos und anderen medialen Gefahren geschützt zu werden. Dies sind nur einige wenige Beispiele, woran man den Handlungsbedarf erkennen kann. Unseren Mädchen und Buben fehlt leider, anders als etwa den Senioren, eine breit aufgestellte Lobby. Hier ist die Kinderkommission gefragt“, so Strohmayr weiter.

Die Landtagsabgeordnete bewertet es im Übrigen als überaus positiv und längst überfällig, dass die Bundesregierung den Vorbehalt bezüglich der Flüchtlingskinder, den sie damals bei der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention eingelegt hatte, inzwischen zurückgenommen hat. „Damit stehen wir in der gesteigerten Verantwortung. Wir müssen in die Gänge kommen und unter anderem dafür sorgen, dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ein eigenständiges Asylaufnahmeverfahren erhalten, das den Jugendschutz dieser stark traumatisierten Mädchen und Buben gewährleistet. Flüchtlingskinder müssen anderen Kindern gleichgestellt werden. Sie haben das gleiche Recht auf Schulbildung, ärztliche Betreuung, psychische Unterstützung und vieles mehr“, erläutert Strohmayr.

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