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Gestützte Kommunikation kommt auf den Lehrplan
Ludwig-Maximilians-Universität in München bietet die Thematik ab kommenden Semester an. Den Anstoß hierfür bildete eine Forderung der Kinderkommission im Bayerischen Landtag.
Der Lehrstuhl für Geistigbehindertenpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität in Mün-chen hat sich bereit erklärt, ab kommenden Semester innerhalb eines Seminars auch die Thematik „Gestützte Kommunikation“ anzubieten. Dies ist das Ergebnis einer Forderung der Kinderkom-mission im Bayerischen Landtag, der das Staatsministerium für Unterricht und Kultus zum Teil nachgekommen ist. Dazu Gremiumsmitglied Dr. Simone Strohmayr (SPD): „Ich bin froh, dass jetzt auch das Kultusministerium erkannt hat, dass diese Kommunikationsmethode für Kinder mit Behinderungen wertvoll ist und im Unterricht sinnvoll angewendet werden kann. Kinder mit Be-hinderungen wird dadurch in vielen Fällen der Besuch einer Regelschule ermöglicht. Per UN-Konvention haben sie auch ein Recht hierauf.“
Dass nun künftige Lehrergenerationen in diesem Bereich geschult werden, ist nach Ansicht der Parlamentarierin ein großer Erfolg. „Es handelt sich um einen wichtigen Schritt zur Inklusion. Sicherlich bedarf es jedoch in den kommenden Jahren weiterer Anstrengungen, um eine qualitativ hochwertige Inklusion in Bayern zu verwirklichen“, erläutert Strohmayr.
Bei der gestützten Kommunikation leistet die stützende Person körperliche Hilfestellung, um es kommunikationsbeeinträchtigten Menschen zu erleichtern, sich alternativ über das Zeigen, zum Beispiel auf Objekte, Bilder oder Buchstaben, zu verständigen.
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