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Strohmayr: Kombiklassen sind zu groß
In Schwaben stoßen viele Grundschulen ans derzeit erlaubte Limit von 25 Kindern. SPD-Landtagsabgeordnete will Klassenstärke auf maximal 20 reduzieren.
Zwei Jahrgangsstufen in einer Klasse zu unterrichten ist in Schwaben keine Seltenheit: Im Schul-jahr 2010/2011 haben 3519 Kinder an 85 Grundschulen in 169 so genannten jahrgangskombinier-ten Klassen (kurz: Kombiklassen) „gepaukt“. Dies hat eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Simone Strohmayr an die bayerische Staatsregierung ergeben.
Das Mitglied des Bildungsausschusses stemmt sich nicht gegen diese pädagogische Methode, die viele Vorteile bieten kann, will aber die Klassenstärke auf maximal 20 Kinder begrenzen. „Man darf nicht auf dem Rücken unserer Kinder sparen. Lerninhalte von zwei Jahren können gerade den Lernschwächeren Probleme bereiten. Der Unterricht muss daher noch mehr als in jahrgangsreinen Klassen aufs Individuum ausgerichtet sein. Das ist nur in kleinen Gruppen möglich“, so Strohmayrs Begründung.
Erlaubt sind derzeit bis zu 25 Schüler. An diese obere Grenze stießen im Regierungsbezirk Schwaben im genannten Zeitraum einige Lehrstätten wie zum Beispiel die Volksschulen in Hoch-zoll-Süd (24 Schüler), Adelsried (24), Bobingen (24), Neusäß-Steppach (24), Mindelheim (24), Lindau (24) die Laurentius-Volkschule in Bobingen (24), die Carolina-Frieß-Volksschule in Lauingen (24), die Joh.-Bayer-Volksschule in Rain (25) und die Volksschulen in Wasserburg (25) und Türkheim (25) und Roßhaupten (25). In Buch (29 Schüler) und Biberbach (bis zu 26) wurde das Limit sogar überschritten. Auch das hat die Anfrage ergeben.
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