Dr. Simone Strohmayr, MdL - „Viele Kombiklassen sind zu groß“
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„Viele Kombiklassen sind zu groß“

SPD-Abgeordnete Simone Strohmayr nennt Beispiele aus dem Kreis. Artikel erschienen in der AZ, 22.07.2011.

 

Landkreis Augsburg. Zwei Jahrgangsstufen in einer Klasse zu unterrichten ist in Schwaben keine Seltenheit: Im Schuljahr 2010/2011 wurden 3519 Kinder an 85 Grundschulen in 169 sogenannten jahrgangskombinierten Klassen (kurz: Kombiklassen) unterrichtet.

Dies hat eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Simone Strohmayr (Stadtbergen) an die Bayerische Staatsregierung ergeben. Das Mitglied des Bildungsausschusses stemmt sich nicht gegen diese pädagogische Methode, die viele Vorteile bieten kann, heißt es in einer Presseerklärung.

Nicht auf dem Rücken der KInder sparen

Allerdings will sie die Klassenstärke auf maximal 20 begrenzen. „Man darf nicht auf dem Rücken unserer Kinder sparen. Lerninhalte von zwei Jahren können gerade den Lernschwächeren Probleme bereiten. Der Unterricht muss daher noch mehr als in jahrgangsreinen Klassen aufs Individuum ausgerichtet sein. Das ist nur in kleinen Gruppen möglich“, so Strohmayrs Begründung.

Erlaubt sind derzeit bis zu 25 Schüler. An diese obere Grenze stießen im Regierungsbezirk Schwaben im genannten Zeitraum einige Lehrstätten, unter anderem im Landkreis Augsburg die Volksschulen in Adelsried (24 Schüler), Bobingen (24), Neusäß-Steppach (24), die Laurentius-Volkschule in Bobingen (24).

In Biberbach (bis zu 26) sei das Limit sogar überschritten, so Strohmayr nach Auswertung der Anfrage.

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