Dr. Simone Strohmayr, MdL - SPD fordert mehr Hilfe für Gewaltopfer
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SPD fordert mehr Hilfe für Gewaltopfer

Frauenpolitische Sprecherin Strohmayr: Geplante Helpline muss durch wohnortnahe Betreuung ergänzt werden - Gesetzesänderungen zugunsten der Opfer sind dringend nötig

 

Zum Internationalen Protesttag gegen Gewalt an Frauen am 25. November fordert die frauenpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Dr. Simone Strohmayr, den Ausbau des für 2012 geplanten bundesweiten Notrufes für Gewaltopfer.

"Gewalt gegen Frauen ist leider kein Randproblem", so Strohmayr. "Frauennnotrufe und -häuser werden auch in den kommenden Jahren dringend benötigt!" Im Rahmen eines Fachgesprächs am 21. November gemeinsam mit der Rosenheimer Abgeordneten Maria Noichl, selbst jahrelang Vorsitzende eines Notrufs, konnte die Problematik der Hilfsangebote schnell herauskristallisiert werden: Nicht allein das Angebot eines Telefonnotrufs, sondern auch anschließende wohnortnahe Betreuung sind essenziell bei der Unterstützung von Gewaltopfern.

"Darüber hinaus muss die Gesetzeslage dahingehend verändert werden, dass medizinische Beweissicherung auch ohne sofortige Anzeige ermöglicht und finanziert werden kann", so Strohmayr. Die derzeitige Praxis der polizeilichen Spurensicherung lässt ein Nachdenken der Opfer über eine Anzeige nicht zu.

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