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Kinderbetreuung: Bayern hinkt meilenweit Bundesvereinbarungen hinterher
Simone Strohmayr zur heutigen CSU-Pressekonferenz/Mehr Finanzmittel
und Reform des BayKiBiG
Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 26.09.2007
Heftig widerspricht die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion,
Simone Strohmayr, den Ausführungen der CSU-Abgeordneten Dodell und
Unterländer auf ihrer heutigen Pressekonferenz: "Ein bedarfsgerechtes
Angebot an Plätzen in den Kindergärten und eine Verbesserung der
Qualität sind durch das BayKiBiG nicht erreicht worden. Das Gesetz bleibt
weit hinter seinen eigenen Zielen zurück."
Während sich bis zu 36 Prozent der Eltern von Kindern unter drei Jahren in
Bayern eine Betreuung wünschen, können dies nur 8,2 Prozent umsetzen
(Quelle: Deutsches Jugendinstitut), weil nicht genügend Plätze zur
Verfügung stehen. Strohmayr: "Um die bundespolitische Vorgabe von einem
Versorgungsgrad in Höhe von 35 Prozent zu erfüllen, müssen in
Bayern vier Mal mehr Betreuungsplätze für unter Dreijährige
geschaffen werden. Bayern hinkt meilenweit den Vereinbarungen
auf Bundesebene hinterher."
Die SPD-Familiensprecherin fordert eine massive Aufstockung der Finanzierungsmittel,
um Qualität und Quantität der Kinderbetreuung in Bayern auszubauen.
Strohmayr: "Es muss endlich Schluss gemacht werden mit dem Herumdoktern.
Eine Reform an Haupt und Gliedern ist erforderlich."
Die SPD-Familiensprecherin bemängelt zudem, dass in Bayern eine Erzieherin
zu viele Kinder betreut und ein erheblicher Nachholbedarf bei der Qualifizierung
der pädagogischen Fachkräfte besteht
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