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Neues Kindergartengesetz ist bürokratisches Monster
Simone Strohmayr: Große Belastung für die Kommunen -
keine Qualitätsverbesserungen für Kinder - Gesetz einstampfen!
Pressemitteilung der BayernSPD-Newsticker-Redaktion vom 14.09.2007.
Entgegen den heutigen Aussagen von Sozialministerin Stewens hat sich das
Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz
(BayKiBiG) nach Ansicht der familienpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion,
Dr. Simone Strohmayr nicht bewährt:
"Es ist ein bürokratisches Monster, belastet die Kommunen und Träger
finanziell mehr und bringt vor allem für die Kinder keine
Qualitätsverbesserungen."
Dies hat die Umfrage des Bayerischen Gemeindetages ebenso wie die Umfrage der
SPD Landtagsfraktion bestätigt. In 56,4 Prozent der Antwortschreiben
des Bayerischen Gemeindetages gaben Kommunen an, mit dem BayKiBiG habe sich
die pädagogische Qualität in Kindertagesstätten weder
weiterentwickelt noch verbessert.
Gleiches hat die Umfrage der SPD-Landtagsfraktion ergeben: Nur 10 Prozent
der befragten Kindergarten-Leiterinnen haben angegeben, dass ausreichend
finanzielle Mittel zur Verfügung stünden, um neue pädagogische
Ansätze und den Bildungs- und Erziehungsplan umzusetzen.
Dem gegenüber haben 87 Prozent der Leiterinnen geantwortet,
der Verwaltungsaufwand habe sich um 25 bis 50 Prozent erhöht.
Simone Strohmayr: "Anstatt endlich frühkindliche Bildung voranzutreiben,
verwaltet die CSU wieder mal den Kindergarten zu Tod. Die SPD-Landtagsfraktion
fordert, das Gesetz am besten einzustampfen. Gruppenförderung geht
nur mit kleineren Gruppen mit bis zu 15 Kindern. So wäre Qualität
garantiert und die Erzieherinnen könnten Kinder individuell fördern.
Damit könnte der Bildungs- und Erziehungsplan umgesetzt werden."
> Solange das BayKiBiG fortbesteht, müssen Kindertagesstätten ebenso wie
Schulen Verwaltungskräfte zur Verfügung gestellt werden,
um Erzieherinnen zu entlasten und ihnen Freiräume für Kinder zu geben,
so die SPD-Familiensprecherin.
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