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Kinderbetreuung: Bayern ist am Zug
Familienpolitische Sprecherin Dr. Simone Strohmayr:
Ausbau muss sofort beginnen, damit das Ziel 2013 erreicht wird
Pressemitteilung der SPD Landtagsfraktion vom 30.08.2007.
Nach dem Kompromiss auf Bundesebene >zur Kinderbetreuung fordert
die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion,
Dr. Simone Strohmayr, die Staatsregierung zum Handeln auf:
"Ab 2009 will der Bund auch die laufenden Betriebskosten der Einrichtungen
mit insgesamt 1,85 Milliarden Euro fördern. Jetzt ist der Freistaat Bayern
dringend gefordert, damit bis 2013 das Ausbauziel für Krippenplätze
erreicht werden kann und dann 35 Prozent der Kleinkinder einen Betreuungsplatz
bekommen können", erklärt die schwäbische Abgeordnete.
Derzeit gibt es für etwa sieben Prozent der Kinder bis drei Jahre
einen Platz in einer Kindertagesstätte. Strohmayr weist darauf hin,
dass neben Kapazität auch die Qualität verbessert werden müsse.
Sie fordert Sozialministerin Christa Stewens auf, endlich das Bayerische
Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) zu ändern, damit auch
in Bayern Bildung und Betreuung im Kleinkindalter auf einem
hohen Niveau verwirklicht wird.
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