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Familien wollen leben

55 Prozent der Frauen und 58 Prozent der Männer streben einen gelungenen „Ausgleich“ zwischen Beruf und Familie an, ohne einen der beiden Bereiche zu vernachlässigen. Dies ist ein Ergebnis der Studie „Lebensentwürfe junger Frauen und Männer in Bayern“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Eine paritätische Aufteilung von Familie und Arbeit ist der Dreh- und Angelpunkt einer modernen Familienpolitik. Die Realität ist aber davon noch weit entfernt.

 

Damit aus diesem Wunsch Wirklichkeit wird, haben wir uns folgende Ziele gesetzt:

  • Wir fordern mehr Initiativen der Familienarbeitszeit. Denn diese müssen in der gesamten Gesellschaft verankert werden.
  • Wir unterstützen familienfreundliche Arbeitszeitmodelle. Absolute Priorität hat, Anreize zu schaffen, damit solche Modelle eingeführt werden.
  • Wir wollen die Elternzeit noch attraktiver machen.
  • Eltern müssen noch problemloser wieder ins Berufsleben wieder einsteigen können.
  • Familien werden durch niederschwellige Angebote im Bereich der sozialen Beratung unterstützt, zudem soll es vielseitige, ehrenamtliche Angebote geben.

 

Entscheidende Voraussetzung einer erfolgreichen Familienpolitik sind gute und ausreichend Betreuungsmöglichkeiten für kleine Kinder sowie für Schülerinnen und Schüler. Darum fordern wir...

  • eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung auch in den Ferien- und Randzeiten
  • gute Ganztagsschulen und Horte am Wohnort mit einem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung
  • dass Bildung von Anfang an kostenlos sein muss.
  • Dass nicht nur Kita-Plätze in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, sondern auch ausreichend gut ausgebildetes Personal.